„Wir nehmen es, wie es kommt“

Der TV Haslach ist auf einem guten Weg zurück in die Normalität

Jan Rhotert ehrt Nikolai Bökle und Robi Rapp

„Wir nehmen es, wie es kommt“

Der TV Haslach ist auf einem guten Weg zurück in die Normalität

Pfingstferien und Sommerwetter. Zu dieser Mischung gesellte sich noch eine gewisse Corona-Müdigkeit bei vielen Mitgliedern. So war es wenig verwunderlich, dass nur knapp vierzig Anwesende bei der jährlichen Jahreshauptversammlung im Haslachere Hof gezählt werden konnten.

Die aber, die kamen, konnten durchaus Positives mit auf den Heimweg nehmen. Zuerst aber kehrte etwas Wehmut ob der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder ein. Mit Michael Rott hatte der Verein dabei seinen bis 2015 im Amt fungierenden, langjährigen Vorsitzenden zu beklagen.

Sein Nachfolger Jan Rhotert lieferte in seinen Ausführungen einen Abriss auf das vergangene Jahr. Dabei wurde deutlich, dass das Vereinsleben noch deutlich im Würgegriff des Corona-Virus gefangen war. Wir nehmen es, wie es kommt“, ließ Jan Rhotert aber keine Resignation zu. Zumindest konnte aber der Weihnachtsbrezelverkauf verwirklicht werden, was besonders war, weil die Hälfte des Gewinns der Aktion Miteinander-Füreinander gespendet werden konnte. Wie schon 2020 wurde auch im vorigen Jahr aus der Hocketse eine Holetse.

Erfreulich ist hingegen die Tatsache, dass die Mitgliederentwicklung auf einem konstant guten Niveau bleibt. Mit 679 Mitgliedern liegt die Zahl nur geringfügig unter der des Vorjahres.

Auf einen hohen Aufwand wegen der Coronasituation verweis später dann Herbert Bökle in seinem Bericht über die SG H2Ku Herrenberg. Mehr Ordner, mehr Kontrollen und weniger Zuschauer. Diese Entwicklung war im Vorjahr sicher nicht optimal. Ansonsten konnte Herbert Bökle aber viel Positives vermelden. Organisatorisch und technisch ist die SG jetzt so aufgestellt, dass von den Heimspielen der Oberligamänner und Bundesligafrauen ein Livestream angeboten werden kann. Dazu kommt noch der digitale Kartenverkauf und bessere Vermarktungsmöglichkeiten durch die neue Videowand in der Markweghalle.

Sportlich fiel nur die zweite Männermannschaft mit dem Abstieg aus der Landesliga aus dem Rahmen. Ansonsten konnten alle Teams die Saison erfolgreich abschließen. An der Spitze darf dabei der Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Baden-Württemberg Oberliga genannt werden.

Den Unterbau der aktiven Mannschaften beleuchtete Marcel Kohler in seinem Bericht über die Jugend. Besonders auffällig ist dabei die Diskrepanz zwischen Übungsleitern und handballspielenden Kindern. Aber: inzwischen sind alle Jugendmannschaften mit einen lizensierten Trainer ausgestattet. Was fehlt, sind noch Übungsleiter, die diese Trainer unterstützen können. Denn inzwischen musste wegen der vielen Zugänge im Nachwuchsbereich ein vorläufiger Aufnahmestopp verhängt werden. Erfolgreich ist allerdings seit einiger Zeit die Gewinnung von Kinderhandballspielleitern, aus denen inzwischen drei Jungschiedsrichter hervorgegangen sind.

Solche „Probleme“ hätten die Freizeitsportgruppen des TVH allerdings gerne. Denn hier ist seit der Corona-Pandemie ein gewisser Schwund in den Teilnehmerzahlen der einzelnen Gruppen erkennbar.

Ortsvorsteher Dieter Ulmer konnte im Anschluss den Vorstand entlasten.

Zehn Ehrungen standen dann noch vor den Wahlen auf dem Programm. Mit Hugo Götzl stand auch ein Jubilar mit 60 Jahren Vereinsmitgliedschaft auf der Ehrungsliste.

Ohne jegliche Gegenstimmen gingen zum Abschluss die Wahlen über die Bühne. Bei der Abstimmung gab es nur eine Position im Ausschuss neu zu besetzen. Für den Jugendleiter konnte nach dem Ausscheiden von Luca Waidelich der langjährige Spieler Christian Dürner gewonnen werden.

Die Ehrungen im Überblick:

25 Jahre: Max Rapp, Robi Rapp, Nikolai Bökle, Axel Ferdinand, Carsten Ulmer, Tim Vogelmann

40 Jahre: Christos Efstathiou, Erwin Hämmerle, Ute Sattler-Altenburg

60 Jahre: Hugo Götzl

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