Mut bewiesen zum Erzählen

Mut bewiesen zum Erzählen

Nach verschiedenen Anlaufstellen im Herrenberger Umland und der Kernstadt selbst machte das Mutgeschichtenmobil am vergangenen Samstag nun Station in Haslach. Geschuldet war dies natürlich der Zwiebelkuchenhocketse am selben Tag. Somit war die große Erreichbarkeit der Aktion schon einmal gegeben.

Das Mutgeschichtenmobil, ein übrigens liebevoll restaurierter VW-Bully in gelber Farbe und ebensolcher Ausstattung, fiel schon bei seiner Ankunft auf. Was aber nicht gleichzeitig heißen muss, dass es von allen Seiten bestürmt wird. Das mobile Gefährt sammelt bekanntlich Geschichten über Mut und Zivilcourage, die dann im nächsten Jahr in einer bundesweiten Ausstellung präsentiert werden.

Dabei geht es auch wahrlich nicht nur um die großen Geschichten, die durch die Weltpresse gehen. Nein, auch die kleinen Geschichten, die manchmal bei einem selbst in Vergessenheit geraten, stehen oftmals im Mittelpunkt. Das wurde auch in Haslach deutlich, wo Geschichten wieder ins Bewusstsein geholt wurden, die für den Erzähler selbstverständlich sind, aber trotzdem für die Nachwelt erwähnenswert sind. So wurden Geschichten über festgesetzte Einbrecher, Hilfskonvois in andere Länder oder auch wiederbelebende Maßnahmen wieder ans Tageslicht geholt, die im Verborgenen schlummerten.

Da es nun auch nicht jedermanns Sache ist, sich für das Wiedergeben von eigene Taten aufzudrängen, war Herbert Bökle schon im Vorfeld der Veranstaltung unterwegs. Der umtriebige Vize des TV Haslach war der Organisator vor Ort und Ansprechpartner der Mutgeschichtenorganisatoren, die sich aus dem Stadtjugendring Herrenberg und Tübinger Studenten rekrutierten. Selbige waren noch nach der Veranstaltung angetan von der Mitarbeit der Haslacher und freuten sich über einen weiteren, großen Beitrag zur bundesweiten Kampagne.

« Zurück Weiter »

Impressum | Haftungsausschluss | Datenschutzerklärung | Mitglied werden | Satzung | Beitragsordnung | Sie wollen uns schreiben | Sitemap |