Zum Abschied eine Gute Nachricht

Kassier Christine Bartsch wurde nach 13 Jahren verabschiedet und konnte am Ende noch einmal über erfreuliche Finanzen berichten

Dass die allgegenwärtige Corona-Thematik auch in Herrenbergs kleinstem Teilort angekommen ist, bewies die Jahreshauptversammlung des TV Haslach deutlich. Etwa 50 teilnehmende Mitglieder bedeuteten eine weitaus geringere Beteiligung als in den Vorjahren. Jene, die trotzdem gekommen waren, erfuhren in der rund zweistündigen Versammlung allerlei Gutes aus dem Jahre 2019.

Zuerst einmal verkündete Vorstand Jan Rhotert, dass die magische Mitgliederzahl von 700 mit 701 um genau ein Mitglied geknackt wurde. Wie groß dabei sein Anteil ist, dürfte wohl kaum nachvollziehbar sein. Rhotert‘s launige Bemerkung, er selbst mach rein gar nichts im Verein, dürfte aber wohl kaum einer Überprüfung standhalten. Allerdings wollte der Vereinschef mit dieser Bemerkung auch nur die Rolle seiner Mitstreiter im Ausschuss aufwerten. Wohl nicht ganz zu Unrecht, wie sich im Versammlungsverlauf deutlich zeigte.

Exemplarisch dafür kam nach dem Bericht von Jan Rhotert mit Christine Bartsch gleich die gute und zugleich schlechte Nachricht des Abends im Anschluss. Die gute, weil die langjährige Finanzverantwortliche des TV Haslach verkünden konnte, dass sich im Jahre 2019 die Rücklagen um fast fünfzig Prozent erhöht haben. Verantwortlich dafür waren vor allem die geringeren Ausgleichszahlungen an die SG H2Ku Herrenberg, deren Stammverein der TVH bekanntlich ist. Die schlechte Nachricht war indes vorher schon bekannt. Christine Bartsch verabschiedete sich nach 13 Jahren aus dem Ausschuss des TV Haslach. Jan Rhotert und sein Vize Herbert Bökle fanden dann auch herzliche Worte zum Abschied. Unterfüttert wurden die Lobesworte auch faktisch von Klaus Kohler. Der Kassenprüfer konnte einmal mehr die gute Arbeit der Kassiererin bestätigen.

Neues gab es auch vom Handball zu berichten. Und dies nicht zu knapp. Katja Rhotert referierte in ihrer Funktion als Geschäftsführerin der SG H2Ku Herrenberg Handball GmbH über die Neugründung eben jener Gesellschaft. Die GmbH sei für den Spielbetrieb der Bundesligafrauen alternativlos gewesen, so Katja Rhotert. Sie betonte allerdings, dass nur die ersten Mannschaften der SG in die neue Gesellschaftsform firmierten. Alle anderen Mannschaften der SG H2Ku bleiben weiterhin unter dem Dach der Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR). Der Vorteil der gemeinsamen GmbH: Auch wenn die Frauen und Männer finanziell strikt getrennt bleiben, können viele Organisationsstrukturen zusammengelegt werden.

Um viel Organisation ging es auch bei Jugendkoordinator Luca Waidelich, der viel Licht in das bisweilen in der Öffentlichkeit noch etwas herrschende Dunkel der neuen SG- Handballschule brachte. Hinter der neuen Struktur in der Jugendarbeit der SG H2Ku verbirgt sich ein noch individueller abgestimmtes Training mit qualifizierten Trainern. Da dies auch mehr finanziellen Aufwand bedeutet, wird dies in monatlichen Zusatzbeiträgen, ähnlich der Spartenbeiträge beim VfL Herrenberg, ausgeglichen. Trotz Vorbehalten im Vorfeld bewegen sich inzwischen mehr als 90 Prozent aller Spieler im Rahmen der Handballschule.

Den Aktivenbereich der SG H2Ku beleuchtete indessen Herbert Bökle. Neben der momentanen sportlichen Situation der einzelnen Teams stand das Thema Sponsoring als Dauerbrenner wieder einmal auf Bökle‘s Agenda. Manpower steht an erster Stelle. Nicht nur Sponsorengewinnung, sondern auch deren Betreuung müsse intensiviert werden. Dazu sind allerdings weit mehr Mitstreiter nötig. Eine äußerst positive Nachricht hatte Herbert Bökle aber dann doch noch parat: Mit einem herzlichen Dank an Ewald „Wagge“ Hirneise konnte der Vizevorstand seit längerem erstmals wieder die schwarze Null im Schiedsrichtersoll verkünden.

Fast nur gestreift wurde schließlich noch der Freizeitsport des TV Haslach. Das Fundament des Turnvereins wurde aber nicht etwa stiefmütterlich behandelt, weil es nichts zum Berichten gab. Ganz im Gegenteil. Aber gerade diese Sparte ist mit ihren Gruppen fast schon ein Selbstläufer. Als Highrunner fungierte auch 2019 der Bodystyling-Kurs.

Zum Schluss standen noch die obligatorischen Wahlen und Ehrungen auf dem Programm. Die Wahlen konnten neben den Bestätigungen der kommenden zwei Jahre für Herbert Bökle, Luca Waidelich, Michael Kless, Jürgen Haas und Jannik Bökle auch ein neues Gesicht präsentieren. Markus Baumgärtner wird von nun an die finanziellen Geschicke des TV Haslach begleiten.

Für langjährige Mitglieder des TV Haslach standen zum Abschluss noch die Ehrungen bevor. Für ihre 25-jährige Mitgliedschaft wurden Rolf Bühler, Roland Heidenreich, Rita Kopp, Michael Kurz, Oskar Lutz, Annemarie Lutz sowie Andreas Thaler geehrt.

Auf 40 Jahre im TVH können Magdalena Härther, Nico Kiener, Hermann Lohrer, Konrad Lohrer und Renate Lohrer zurückblicken.

Zu guter Letzt konnten die Mitglieder Harry Wagner zu dessen 50-jähriger Mitgliedschaft gratulieren.

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Langjährige Mitgliedschaft

Langjährige Mitgliedschaft

Von Links: 50 Jahre Vereinsmitglied: Harry Wagner. Auf 40 Jahre im TVH können Magdalena Härther, sowie (nicht abgebildet) Nico Kiener, Hermann Lohrer, Konrad Lohrer und Renate Lohrer zurückblicken. Der 1. Vorsitzende Jan Rhotert gratuliert.

Danke, Christine Bartsch...

Danke, Christine Bartsch...

... für 13 Jahre Wachsamkeit über die TVH-Finanzen

Ewald Hineise - Schiri aus Überzeugung

Ewald Hineise - Schiri aus Überzeugung

Dank an Ewald „Wagge“ Hirneise für, nach längerer "Durststrecke", erstmals wieder die schwarze Null im Schiedsrichtersoll

Ehrung und Wiedergewählte

Ehrung und Wiedergewählte

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