Erfolgreiche Frauen - starke Senioren

(1984 - 1990)

Frauen, Kreisliga 1

Frauen, Kreisliga 1

Von links, hintere Reihe: Trainer Herbert Egeler, Waltraud Aichele, Ute Sattler, Margret Lohrer, Renate Lohre; vordere Reihe: Kerstin Müller, Ute Egeler, Corinna Renz, Gertraude Olderdissen, Bettina Rössner, Petra Pfeffer, Anette Däuble.

Die erfreulichste Nachricht bei der Hauptversammlung im Januar 1984 war die Mitteilung, dass die Stadtverwaltung die Hallenbenutzungsgebühren wieder senken konnte. Die langjährigen Ausschussmitglieder Hermann Haas und Hermann Härther wollten sich nicht mehr zur Wahl stellen. Dafür traten Hermann Wagner und Ulrich Sattler die Nachfolge an. Die Männer erreichten im Sommer je einen Kreismeistertitel in der Groß‑ und Kleinfeldrunde.

Die Frauen mussten sich mal wieder nach einem Betreuer umsehen: Herbert Egeler erklärte sich dazu bereit, das Amt zu übernehmen. Was sich als Glücksfall erweisen sollte. Angefangen in der Kreisliaga und dann bis zur...

Aber davon später mehr.

Inzwischen wurde im Bereich des Breitensports eine Kinderturngruppe eingerichtet, als Vorstufe zum Minihandball für die Kleinsten im TV Haslach.

Das Jahr 1985 brachte für den TVH einen neuen 1. Vorstand: Heinz Däuble wurde durch Peter Kiener abgelöst, außerdem erklärte sich Klaus Pflugfelder bereit, wieder das Amt des Abteilungsleiters zu übernehmen. Hermann Wagner wurde zum neuen Jugendleiter und Gertrud Lohrer zur Frauenvertreterin gewählt. Erster Beschluss des neuen Gremiums war eine Neuverteilung des Aufgabenbereichs im Ausschuss. Jedem Ausschussmitglied wurde ein bestimmtes Ressort verantwortlich übertragen. Dadurch erfolgte eine Verteilung der vielfältigen Aufgaben auf alle Schultern.

Wir waren dabei...

Wir waren dabei...

Höhepunkt in diesem Jahr war ein viertägiger Vereinsausflug nach Paris, kombiniert mit einem Turnierbesuch. Je eine Männer‑ und Frauenmannschaft nahmen am Turnier um den Normandie Pokal teil, allerdings ohne große Erfolge. Dafür dürfte das übrige Programm für die 60 Teilnehmer in unvergesslicher Erinnerung bleiben.

Der Frauenhandball zeigte weiterhin eine erfreuliche und aufsteigende Tendenz. Die 1. Mannschaft mit zum großen Teil jungen Spielerinnen konnte die Hallenrunde mit dem 4. Platz abschließen, im Sommer errang sie den Kreismeistertitel. Der neuen 1b gelang in der Kreisklasse 3 auf Anhieb der Aufstieg in die Kreisliga 2. Sicher war es das Verdienst des Trainers Herbert Egeler, die jungen und älteren Spielerinnen sportlich und kameradschaftlich zu einer Einheit zusammenzuführen.

Bei der Hauptversammlung 1987 konnte der 1. Vorstand Peter Kiener einen Anstieg der Mitgliederzahl auf nunmehr 417 bekannt geben. Hauptthema war jedoch der Traum von der Haslacher Halle. Nach 8 Jahren gab Kassier Erwin Donner sein Amt an Margret Pflugfelder ab. Neue Jugendleiterin wurde Margret Reschke.

Die 1. Frauenmannschaft beendete die Hallenrunde 1986/87 mit einem undankbaren 2. Tabellenplatz und verpasste damit knapp den Aufstieg in die Landesliga. Die erfolgreichste Jugendmannschaft war die männliche D‑Jugend, die sich zur Teilnahme an der Württembergische Meisterschaft qualifizieren konnte.

Die Breitensportgruppe „Spätlese" konnte in diesem Jahr ihr 10jähriges Bestehen feiern. Im „Büchle“ wurde extra ein Zelt aufgestellt und die Gäste erfreuten sich u. a. an hervorragenden Theaterdarbietungen einiger Spätlesemitglieder.

Das Jahr 1988 brachte im sportlichen Bereich bei den Frauenmannschaften Erfolge ‑ bei den Männern Sorgen. Die 1. Frauenmannschaft erreichte in der neu benannten Bezirksliga auf Anhieb den Aufstieg in die Landesliga. Außerdem konnte sie den Bezirkspokal mit nach Hause nehmen. Hier zeigte sich die jahrelang gute und kontinuierliche Arbeit des Trainers Herbert Egeler. Dagegen gab es von den Männern wenig Erfreuliches zu berichten. Sowohl der 1. als auch der 1 b‑Mannschaft gelang gerade noch der Klassenerhalt. Auch der Trainerverschleiß war in dieser Zeit hoch ‑ innerhalb von 2 Jahren versuchte der dritte Trainer sein Glück.

1989 reichte es dann nicht mehr zum Klassenerhalt, die 1. Mannschaft stieg in die Bezirksliga ab, die 1 b in die Kreisklasse. Bei den Frauen hieß es dagegen nach Abschluss der Hallenrunde 1988/89:
„Verbandsliga wir kommen“. Damit hatten sie das schier unmögliche geschafft. Nach nur einjähriger Zugehörigkeit zur Landesliga gelang der Durchmarsch in die Verbandsliga. Doch die Freude darüber sollte nicht von Dauer sein. Nach Abschluss der Hallenrunde 1989/90 konnten sowohl die Frauen als auch die Männer sagen: „Landesliga wir kommen“. Die 1. Frauenmannschaft, weil sie nur den letzten Tabellenplatz erreichte, die 1. Männermannschaft, weil sie in der Bezirksliga Erster wurde. Erfolgreicher war dagegen die zweite Frauenmannschaft: Durch Erreichen des 2. Tabellenplatzes in der Kreisliga 1 konnten sie sich für den Aufstieg in die Bezirksliga qualifizieren.

Auch bei der männlichen Jugend trugen die Mühen Früchte: Die männliche C-Jugend behauptete sich in der höchsten württembergischen Spielklasse, der Oberliga, und beendete die Runde mit dem 1. Tabellenplatz. Sie qualifizierte sich somit zur Teilnahme an der Vorrunde um die Württembergische Meisterschaft, bei der alle drei Spiele gewonnen wurden. Die Endrunde verlief etwas unglücklich, die drei besten Mannschaften waren alle punktgleich. Zum Württembergischen Meister fehlten lediglich zwei Tore.

Die 1. Männermannschaft kam in der Hallenrunde 1984/85 mit einem blauen Auge davon. Sie erreichte den vorletzten Tabellenplatz und konnte dem Abstieg knapp entkommen. Dafür entpuppte sich die seit einiger Zeit bestehende AH als eine kampfstarke Truppe, nachdem eine ganze Reihe ehemaliger Landesligaspieler und hier vor allem der starke Jahrgang 52 in die Jahre gekommen war. Prompt erreichte die junge AH ihren ersten Kreismeistertitel.  

Erstmals in der Vereinsgeschichte meldete der TVH zwei Frauenmannschaften zum Spielbetrieb. Die weibliche A‑Jugend wechselte komplett in den Aktivenbereich, wo Trainer Herbert Egeler versuchte, die jungen Spielerinnen in die erste Mannschaft zu integrieren.

Im Bereich Breitensport, der bisher die 1977 gegründete „Spätlese“ und das Kinderturnen umfasste, wurde das Angebot um den „Lauftreff“ erweitert. Der „Lauftreff“ bot für Frauen und Männer jeden Alters ein ihrer Leistung entsprechendes Fitnessprogramm.

Nachdem Dieter Kienzle sein Amt 1985 als 2. Vorstand zur Verfügung stellte, wurde Klaus Pflugfelder von der Versammlung zum Nachfolger gewählt. Weitere Neuwahlen: Herbert Bökle (Abteilungsleiter), Gertrud Lohrer (Schriftführerin) und Margret Reschke (Beisitzerin Frauen).

Im Mai 1986 entschloss sich der TVH, an die Stadt Herrenberg einen Antrag zur Erstellung einer Sporthalle in Haslach zu stellen, um die vielfältigen Aufgaben im sportlichen Bereich erfüllen zu können.

Beim alljährlichen Ortsturnier im Handball und Tauziehen war es von nun an Pflicht, mindestens zwei Frauen pro Mannschaft spielen zu lassen, was sich als gute Lösung erwies.

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